Vereinsstatuten

cropped-ccoking_lessons_in_Italian.jpg

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Wappen

(1) Der Verein führt den Namen „Associazione Ristoratori Italiani in Germania“; nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e. V.“. Der Buchstabe M steht für Mandatoriccio, ein Land (Calabria-Italien) aus dem alle Gründungsmitglieder des Vereins kommen.

(2) Der Sitz des Vereins ist in der Frankfurter Str. 96 in 63067 Offenbach am Main.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Gründungsdatum des Vereins ist der 01.02.2009.

(5) Der Verein führt ein Wappen (siehe Anlage).

§ 2 Zweck

(1)  Zweck des Vereins ist die Aufrechterhaltung und die Förderung der italienischen Küche in Deutschland aufzuwerten. Der Verein will die Förderung und Stärkung der Kultur der authentischen italienischen Geschmack. Wir sind überzeugt, dass die italienische Küche vor Fälschungen verteidigt und geschützt werden muss – im Interesse die Gäste des authentischen italienischen Restaurants. Zudem soll ein kulturelles und fachliches Zusammenwirken der unterschiedlichen Gastronomen aus Italien sowohl auf nationalem als auch internationalem Umfeld ermöglicht werden.

Der Verein wahrt das authentische Images der italienischen Restaurants, geführt durch Italiener, die tagtäglich Speisen mit qualitativ hochwertigen, frischen Produkten aus Italien anbieten sowie das Fördern italienischer Qualitätsprodukte mit dem Ziel der Aufwertung der italienischen Gastronomie

Der Verein will italienischen Unternehmen gleichzeitig unterstützen bei der Anerkennung der Qualität auf dem deutschen Markt.

Außerdem organisiert der Verein Veranstaltungen zur Förderung italienischen Küche in Deutschland. Zu diesem Zweck sollen regelmäßig Veranstaltungen erfolgen, im Rahmen derer, zum einen die landestypische Küche vorgestellt werden und zum anderen, neue Mitglieder gewonnen werden sollen.

Des Weiteren sollen sich die Mitglieder durch die Schaffung eines Netzwerkes auch gegenseitig fördern.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 51 AO.

(2)  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann der Inhaber oder Geschäftsführer von einem italienischen Restaurant in Deutschland werden wie auch jede volljährige Person, eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts.

Für die italienischen Restaurants sind die folgenden Regeln geplant:

Der Inhaber oder Geschäftsführer muss Italiener sein;

Der Chefkoch muss qualifiziert sein durch:

* eine italienische Ausbildung als Koch mit Zertifikat; angelernt in einem italienischen Restaurant, durch

einen Italiener mit einer Dauer von mind. 6 Monaten;

* 2 Jahre Berufserfahrung in einer gleichwertigen Küche;

* Im Restaurant befindet sich mind. eine Person, die der italienischen und deutschen Sprache mächtig ist;

* Vorrangig ist die Verwendung italienischer Produkte;

* 70% der Speisen auf der Karte basieren auf italienischen Rezepten

* Die Speisekarte muss in italienscher und deutscher Sprache sein;

* Die Speisekarte enthält mind. 70% italienische Weine unter Angabe der genauen Herkunft;

* Verwendetes Olivenöl muss „100 % Extra Vergine“ sein und italienischer Herkunft;

* Dem Gast muss zur weiteren Würzung am Tisch Olivenöl (siehe Regel 8), italienischer Balsamico Essig und   verschiedene Käsesorten wie Parmigiano, Grana und Pecorino, deren Qualität garantiert ist (DOC, DOP), zur Verfügung stehen;

* Angeboten wird ausschließlich hochwertiger, italienischer Kaffee;

* Der Inhaber bzw. Geschäftsführer ist verantwortlich für einen permanent hohen Hygienestandard in allen Bereichen;

* Das prüfen der Erfordernisse findet durch einen qualifizierten Beauftragten der ARMIG e.V. statt.

* Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Darüber entscheidet der Vorstand.

* Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Zugang schriftlich Beschwerde eingelegt werden, über die von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung entschieden wird. Die Beschwerdeentscheidung wird schriftlich zugestellt.

* Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

* Die Mitglieder erhalten eine Plakette. Diese Plakette muss am Eingang zum Restaurant angezeigt werden.

(2) Die Mitgliedschaft endet:

a)     mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Mitgliedes,

b)     durch Austritt,

c)     durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt muss schriftlich gegenüber mindestens einem Vorstandsmitglied erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.

(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwer wiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat.

Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit. Der Vorstand hat dem betroffenen Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Ausschließungsantrag mit Begründung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes ist der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen.

Der Ausschließungsbeschluss wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam.

(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

 § 4 Ehrenmitglieder

Persönlichkeiten können Ehrenmitglieder werden. Sie werden es durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag eines oder mehrerer ordentlichen Mitglieder.

Rechte und Pflichten eines Ehrenmitglieds:

Ein Ehrenmitglied darf nicht wählen und nicht gewählt werden

Ein Ehrenmitglied hat dem Verein gegenüber keine Verpflichtungen

Ein Ehrenmitglied ist von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit.

Ein Ehrenmitglied darf den Verein beraten und ihn unterstützen

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe und Fälligkeit die Mitgliederversammlung jeweils mit Wirkung für das folgende Geschäftsjahr entscheidet.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung
  3. der Beirat

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus drei Personen, dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister (Gesamtvorstand).

(2)  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist jedoch auf das Vereinsvermögen beschränkt. Der Vereinsvorstand hat daher bei der Begründung jeglicher rechtlicher Verpflichtungen ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.

(3) Die Vertretung des Vereins obliegt mindestens zwei Vorstandsmitgliedern.

Arbeitnehmer des Vereins dürfen nicht Mitglieder des Vertretungsvorstandes sein.

(4)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

(5) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)     Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

b)     Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen der stellvertretenden Vorsitzenden.

c)     Die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.

d)     Aufnahme und Mitwirkung beim Ausschluss von Mitgliedern.

e)     Abschluss und Beendigung von Arbeitsverträgen.

(6) Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens zwei Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind.

Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, der die Vorstandssitzung leitet.

Die Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten:

–      Ort und Zeit der Sitzung,

–      die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,

–      die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.

Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlussfassung sind als Anlage in dem Protokollbuch zu verwahren.

§ 8 Beirat

(1) Der Verwaltungsrat besteht aus drei Mitgliedern. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Mitglieder des Verwaltungsrates wählen aus ihrer Mitte einen ersten und zweiten Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstandes dürfen dem Verwaltungsrat nicht angehören.

Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Verwaltungsrat ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer wählen.

(2)  Der Verwaltungsrat hat die Aufgabe, den Vorstand in der Wirtschaftsführung des Vereins zu beraten und zu überprüfen, insbesondere

a)         bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für das nächstfolgende Geschäftsjahr  zu beraten,

b)         die Buchführung zu kontrollieren,

c)         die Jahresabrechnung des Vorstandes zu prüfen,

d)         der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen und zur Entlastung des Vorstandes Stellung zu nehmen.

(3)  Für die Beschlussfassung des Verwaltungsrates gilt die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

a)     Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr,

b)     Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, des Rechnungsprüfungsberichtes der Rechnungsprüfer, Entlastung des Vorstandes,

c)     Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages,

d)     Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

e)     Wahl der Rechnungsprüfer,

f)      Änderung der Satzung,

g)     Auflösung des Vereins,

h)     Entscheidung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages,

i)      Ausschluss eines Vereinsmitgliedes,

j)      Ernennung von Ehrenmitgliedern.

(2)     a)     Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn

–       der Vorstand die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt oder

–       ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom Vorstand verlangt.

b)     Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

c)     Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss.

Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder ein anderes Stimmrechtsverfahren verlangen.

Vorstandswahlen erfolgen durch schriftliche geheime Abstimmung.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

Für den Fall der Beschlussunfähigkeit muss der Vorsitzende innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einberufen, die unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine solche von 2/3 erforderlich.

Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln gewählt, zuerst der Vorsitzende, dann der stellvertretende Vorsitzende und zuletzt der Schatzmeister.

Es gilt der Kandidat als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben.

Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter durch Ziehung eines Loses.

d)     Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es muss enthalten:

–       Ort und Zeit der Versammlung

–       Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers

–       Zahl der erschienenen Mitglieder

–       Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit

–       die Tagesordnung

–       die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültigen Stimmen), die Art der Abstimmung

–       Satzungs- und Zweckänderungsanträge

–       Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.

(3) Die Mitgliederversammlung kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

luglio 10, 2014